Iveco und Nikola bauen Elektro-Lkw in Deutschland

Der von Iveco und Nikola geplante Elektro-Lkw TRE soll laut einer Meldung von Iveco nun in Deutschland in der Nähe von Ulm gefertigt werden. Das US-Start-up Nikola hat sich mit Iveco den richtigen Partner geholt, um möglichst schnell in die Serienfertigung zu gehen und einen LKW auf die Beine zu stellen, der bei den Kunden gut ankommt.

Im Dezember wurde der von einer Brennstoffzelle angetriebene Lastwagen TRE der Öffentlichkeit präsentiert, nun wurden die Produktionspläne präsentiert. Weiterer Partner am Projekt ist die ehemalige Fiat-Tochter FPT (Fiat Power Train), Iveco und FTP sind Konzernteile von CNH Industrial.

Laut Nikola hat man in den USA bereits mehrere Milliarden Dollar bei Investoren eingesammelt, um eine Serienfertigung von batterieelektrischen und Wasserstoff-betriebenen Schwerlast-Lkw aufzubauen. Für einen Sattelschlepper in den USA liegen bereits 14’000 Bestellungen vor. In Europa gibt es ein anderes Konzept und hier versucht man es mit einem Wasserstoff-Antrieb, weil man sich davon mehr verspricht.

Geplant ist übrigens, die Lastwagen auch batterieelektrisch anzubieten, dann können die Kunden entscheiden welche Reichweite und Technik an Bord sein soll.

In Ulm ist heute das Kompetenz-Zentrum für die Konstruktion und das Design von Fahrgestellen von Iveco angesiedelt. In der ersten Phase des Projekts wird das Joint Venture 40 Millionen Euro investieren, um die Produktionsanlagen zu modernisieren. Der Produktionsstart wird für das erste Quartal 2021 erwartet, die Auslieferung des Nikola TRE beginnt ebenfalls im 2021.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.