Nissan verklagt Carlos Ghosn auf 80 Millionen Euro

Der japanische Renault-Partner Nissan hat den früheren Chef Carlos Ghosn auf Schadenersatz in Höhe von rund 83 Millionen Euro verklagt. Nissan beklagt sich gleichzeitig über den Schaden, den das Vorgehen von Ghosn ausgelöst hat und damit ist nicht nur der wirtschaftliche sondern auch der Imageschaden gemeint.

Der frühere Renault- und Nissan Vorsitzende ist nach langer Untersuchungshaft und Hausarrest in Japan, im Dezember illegal in den Libanon geflohen, dort kommt er wohl vorläufig nicht weg. Nun fordert Nissan vom früheren Chef beim Bezirksgericht in Yokohama über eine Zivilklage satte 10 Milliarden Yen (83 Millionen Euro).

Unter anderem nennt Nissan in der Klage einige Vorwürfe und sagt, dass Ghosn Firmen-Jets und Firmenwohnungen gratis und privat nutzte, Gelder an Ghosns Schwester gezahlt wurden die keine Angestellte von Nissan ist, der Anwalt im Libanon Gelder erhielt und vieles andere mehr.

Carlos Ghosn wurde im November 2018 in Japan bei der Einreise verhaftet weil er gegen Börsengesetze verstossen haben soll. Er sass dann viele Monate in Untersuchungshaft und wurde erst nach Monaten gegen Kaution in den Hausarrest entlassen.

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