Mobile-World in Barcelona abgesagt wegen Corona – und GIMS?

Die auf den 24. Februar angesetzte weltgrösste Handymesse „Mobile World Congress“ in Barcelona wurde nun abgesagt, weil der Corona-Virus zu viele Aussteller tangierte. Damit findet die weltgrösste Telekom-Messe wegen dem Corona-Virus-Ausbruch nicht statt und man muss sich fragen, ob es dem Genfer Autosalon nicht auch ähnlich gehen wird.

In den letzten Tagen haben sich über 20 grosse Unternehmen aus dem Mobile World Congress zurückgezogen, darunter Branchengrössen wie Nokia, LG, Sony, Intel, Vivo und Amazon. 2800 Hersteller sind jeweils in Barcelona vor Ort und insgesamt kommen 100’000 Besucher.

Die absagenden Unternehmen begründeten das Fernbleiben jeweils damit, dass eine Teilnahme den Mitarbeitern, Kunden und Journalisten aus aller Welt nicht zugemutet werden kann. Kommt hinzu, dass die Messeleitung allen Besuchern aus China die strenge Auflage machen wollte, dass diese nachweisen müssen, bereits vor Ausbruch der Krankheit aus der Region abgereist zu sein. Alle Unternehmen aus der Region Hubai, wo der Virus besonders streng wütet, waren bereits vorher ausgeschlossen worden, um die Infektionen gering zu halten.

Im Endeffekt hat diese Absage des Mobile World Congresses in Barcelona sehr grosse Auswirkungen auch auf den Autosalon, denn von dort hat man bislang noch gar nichts vernommen. Weder wurden Massnahmen bekannt das man Besucher ausschliessen will noch wurde bekannt ob man Gesundheitsmassnahmen verfügen will. Schlussendlich werden natürlich automatisch wegen dem Reiseverbot in China viele tausend Besucher fernbleiben, die Frage ist aber nun, wie viele Unternehmen ihre Teams zurück ziehen und wie viele Journalisten die Reise auf sich nehmen. In Genf sind immerhin in zehn Tagen 600’000 Personen vor Ort, da ist eine Ansteckung potentiell gegeben und die Messe kann eine Nicht-Ansteckung wahrscheinlich nicht garantieren.

Genügt es das die grosse Masse der Aussteller und Besucher aus Europa kommt? Wir werden sehen.

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