Die Autobauer arbeiten am Ende des Diesel

Immer mehr Autohersteller streichen ihre Angebote an Dieselvarianten zusammen, weil die Nachfrage nach dem Selbstzünder deutlich kleiner ist als früher. Gab es vor einigen Monaten noch eine intensive Diesel-Diskussion hat sich nun nach der Einführung von vielen, vielen Fahrverboten und dem Rückgang der Nachfrage einiges bereinigt.

Aus dem Handel hört man nun aber bereits Klagen, dass die Angebote an Dieselmotoren kleiner sind als früher und immer noch mehr zusammen gestrichen werden. Damit wird der Handel vor die vollendeten Tatsachen gestellt, dass es kaum mehr Kleinwagen gibt, die mit Dieselmotoren verfügbar sind. Das Automotive Research Center in Deutschland hat zusammen mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nun bereits die Alarmglocke geläutet, weil das Angebot an Selbstzündern zu klein geworden ist um als Alternative zu gelten.

Einige Hersteller haben sich bereits offiziell vom Dieselmotor als Antrieb verabschiedet und andere haben angekündigt, weniger Motoren zu entwickeln. Laut CAR wurden bei 24 Modellreihen seit 2015 Dieselmotoren bereits gestrichen, bei weiteren Modellreihen steht das noch bevor. Obwohl die Autobauer dem Diesel nach aussen hin die Stange halten, wird aufgrund der Nachfrage bei vielen Modellen der Diesel als Alternative eingestellt. Das macht grossen Sinn, da man bislang den Diesel durchaus auch als Hausfrauenauto verkauft hat und mit wenigen Kilometern sind diese Fahrzeuge einfach falsch genutzt.

Laut den CAR-Erhebungen gibt es Fahrzeugreihen wie den Fiat 500L, bei dem der Dieselanteil von 49 % auf 7,5 % gesunken ist. Da macht es keinen Sinn mehr, den Diesel weiter zu führen.

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