VW wird nicht mehr in CNG-Antriebe investieren

Erdgasautos werden von vielen Herstellern und vor allem von der Gas-Industrie als Heilmittel angesehen, den Verbrenner in die Zukunft zu retten. Die Marktzahlen sprechen aber eine deutliche Sprache, der Konsument lässt sich von der geringen CO2-Ersparnis und dem geringen Brennstoffpreis nicht ködern und lässt sich nicht in Massen zum Gasauto bewegen. Mit Verkäufen von 1250 Fahrzeugen im Gesamtjahr 2019 und 803 Fahrzeugen im Jahr 2018 ist die Gasindustrie in den Augen von Autonews noch kein grosser Wurf gelungen, vor allem wenn man die Investitionen in Kampagnen und Messeauftritte betrachtet. Da werden etliche Millionen Franken investiert, ohne wirklich grosses Wachstum zu erzielen.

Das hat nun auch die VW-Gruppe erkannt. VW, Audi, Skoda und Seat werden nicht mehr länger Geld in die Forschung von Gas-Fahrzeugen investieren und nach der aktuellen Generation von Motoren aus dem Geschäft aussteigen. Vor rund 6 Monaten hat man das bei VW schon zum Dieselmotor angemerkt, die neue Technik ist die Elektromobilität und dort wird man massiv investieren, während man die alte Technik bei Verbrennern und Gasfahrzeugen einfach auslaufen lässt.

Das bedeutet nicht das die Erdgasautos verschwinden, aber es bedeutet das die Technik nicht mehr weiter entwickelt wird. Begründet wird das auch mit dem Aufwand für eine neue Motorengeneration, das steht bei den heutigen Verkaufszahlen nicht im Einvernehmen.

Bei VW wird man sich auf Elektromobilität konzentrieren und dort Geld investieren, denn dort sieht man in einigen Jahren viel grössere Chancen auf hohe Erträge.

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