Nissan will bis zu 20’000 Stellen einsparen

In Japan geht es ebenfalls ans Eingemachte was die Pandemie und die Wirtschaft betrifft, Nissan geht es derzeit extrem schlecht. Der Konzern rechnet für das abgelaufene Geschäftsjahr mit roten Zahlen und will umfangreiche Massnahmen in die Wege leiten, um die Zahlen wieder gesunden zu lassen.

In japanischen Medien heisst es dazu, Nissan wolle deutlich mehr als die 12’500 Stellen abbauen, die man 2019 verkündet hatte. Aus internen Kreisen heisst es, man werde 20’000 Stellen abbauen, Nissan hat dazu aber noch keine Bestätigung gemacht.

Am 28. Mai will das Unternehmen die Jahresbilanz vorstellen und die Sparpläne präzisieren. Nissan rechnet aktuell mit einem Verlust von bis zu 805 Millionen Euro, es ist der erste Verlust seit elf Jahren. Nissan steckt aber nicht nur wegen der Pandemie sondern auch wegen Management-Fehlern in der Krise und hat es zudem versäumt, aus der Verhaftung von Carlos Ghosn etwas zu machen, der im November 2018 in Japan verhaftet wurde. Die bisherigen Gesundungsaktionen von Nissan waren zwar wirksam aber nicht wirksam genug.

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