Japans Auto-Hersteller rufen 3,4 Millionen Autos zurück

Die japanischen Autobauer Honda, Mazda, Nissan und Toyota rufen weltweit rund 3,4 Millionen Autos zurück. Grund für die umfassende Rückrufaktion ist ein möglicher Defekt bei den Beifahrer-Airbags des japanischen Zulieferers Takata. Es können jedoch noch weit mehr Fahrzeuge betroffen sein, da der Zulieferer u. a. auch Mercedes, Volkswagen und BMW sowie Ford, General Motors, Fiat und Hyundai beliefert.

Laut Angaben eines Sprechers von Takata wurden im Zeitraum von 2000 bis 2002 sieben Millionen der möglicherweise defekten Airbag-Bauteile produziert. Weil bei der Auslösung der Luftsäcke ein zu hoher Druck entstehe, würden die Airbags sich nicht vollständig entfalten.

Der Fehler wurde zum einen bei der Verschrottung von Fahrzeugen entdeckt, in denen die Takata-Airbags aus dem entsprechenden Zeitraum verbaut waren. Zudem lösten die Airbags bei Unfällen nicht richtig aus. Laut Angaben von Takata sind keine Fälle bekannt, bei denen es dadurch Verletzte gab.

Mit 1,73 Millionen Autos muss Toyota die meisten Fahrzeuge zurückrufen. Honda muss 1,4 Millionen Fahrzeuge zurückrufen, Nissan 480.000 und Mazda 45.500. VW erklärte, dass keines seiner Fahrzeuge betroffen sei, andere Hersteller prüfen gegenwärtig, ob Airbags aus dem entsprechenden Zeitraum verbaut wurden.

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